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ADAC GT Masters Weekend: Überraschungen am Red Bull Ring

Sportwagen, Tourenwagen

Lucas Auer freut sich auf das Wochenende in Spielberg © Topspeed - Rudolf BeranekLucas Auer freut sich auf das Wochenende in Spielberg © Topspeed - Rudolf Beranek

Lucas Auer feiert ein Comeback im ADAC GT Masters, Weltmeister Gabriele Tarquini kommt als Gaststarter nach Spielberg.

Lucas Auer, der in diesem Jahr als Red-Bull-Junior in der japanischen Super Formula startet und von 2015 bis 2018 in der DTM antrat, gab vor zwei Jahren auf dem Red Bull Ring seinen Einstand im ADAC GT Masters. Bei seinem nächsten Einsatz auf dem Nürburgring gelang ihm bereits ein Sieg.

Am Red Bull Ring vertritt er Stammpilot Jeroen Bleekemolen, der an den 24 Stunden von Le Mans teilnimmt, und pilotiert zusammen mit Jimmy Eriksson das Fahrzeug mit der Startnummer 21. „Als die Anfrage aus Deutschland kam, musste ich nicht lange überlegen. Die Details waren schnell geklärt“, sagt Auer. „Jetzt freue ich mich einfach nur auf dieses Wochenende. Denn am Beginn des Jahres hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich heuer zu einem Heimrennen komme.“

Weltmeister Tarquini startet in der ADAC TCR Germany

Am kommenden Wochenende wird Gabriele Tarquini, 2018 Champion des FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR, in Spielberg an den Start gehen. Der Italiener steuert das VIP Auto des Hyundai Team Engstler und freut sich auf sein Debüt im Hyundai i30 N TCR in der deutschen Serie.

„Ich habe im vergangenen Jahr viele Rennen im Fernsehen gesehen, insbesondere nach dem Einstieg von Hyundai“, sagt Tarquini, der an der Entwicklung des Hyundai i30 N TCR eng beteiligt war: „Die Rennen sind sehr spannend und toll anzusehen, da das Niveau der Piloten sehr hoch ist. Ich freue mich, nach der STW-Saison 1999 wieder in einer deutschen Rennserie zu starten.“

Tarquini ist schon seit Jahrzehnten im Motorsport aktiv, der 57-Jährige denkt aber längst noch nicht ans Aufhören. Der Motorsport steht im Mittelpunkt – entsprechend professionell bereitet sich der Italiener vor. Er beteiligt sich an der Abstimmung des Autos und treibt viel Sport, um auch körperlich mit den meist deutlich jüngeren Konkurrenten mithalten zu können. Ein Geheimnis habe er aber nicht, versichert Tarquini lachend. „Meine große Leidenschaft für den Motorsport hat nie nachgelassen, und deshalb fühle ich auch durch mein Alter hinter dem Lenkrad kein Handicap“, sagt er.

Vielmehr sei sein Alter in gewisser Hinsicht sogar ein Vorteil, denn „meine große Erfahrung hilft mir beim Abstimmen des Fahrzeugs und dabei, die Rennen zu managen“, sagt er. „Ich weiß, dass meine Karriere eines Tages zu Ende sein wird, aber ich hoffe, der Zeitpunkt ist noch möglichst weit entfernt.“

Tarquini gilt als beinharter Kämpfer hinter dem Lenkrad und wird wegen des VIP – Fahrzeuges nicht als „Gentleman Driver“ hinter dem Feld herfahren, sondern den einen oder anderen Lackaustausch suchen.

Quelle: ADAC Motorsport/Redaktion