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Audi Sport TT Cup: Toller Abschluss für Max Hofer in Hockenheim

Motorsport allgemein

Max Hofer beim Finale in Hockenheim © Audi MotorsportMax Hofer beim Finale in Hockenheim © Audi Motorsport

Der 17-jährige Perchtoldsdorfer belegte die Plätze Sechs und Sieben und landet in der Jahreswertung im Audi Sport T Cup auf Rang Sieben.

Auf dem Hockenheimring in Deutschland wurde an diesem Wochenende mit den Läufen 13 und 14 das Finale im heurigen Audi Sport TT Cups gefahren. Einziger österreichischer Teilnehmer war der junge Niederösterreicher Max Hofer, dem es in seinem Rookie-Jahr gelang, sich unter 20 von Audi Motorsport ausgesuchten Talenten, in der Gesamtwertung den siebenten Platz zu sichern. Bei den beiden Abschlussrennen in Hockenheim konnte er jeweils mit einer sehr kämpferischen Leistung am Samstag den siebenten und am Sonntag den sechsten Platz herausfahren.

Rennen 1 als 13. Lauf im Audi Sport TT Cup:

Max Hofer ging nach dem Qualifying vom siebenten Startplatz aus ins Rennen. Nach einem guten Start gab es bereits in der ersten Rechtskurve das übliche Gedränge aus dem sich Hofer aber taktisch klug heraushalten konnte. Die ersten drei Runden waren anschließend für den Niederösterreicher die Schnellsten, dann gab es einen kleinen Rückfall: „Beim Überfahren eines Curbs hat sich die Spur an meinem Audi verstellt, dies war auch am Lenkrad zu erkennen. Ich habe dadurch drei Plätze verloren, konnte mich aber in den folgenden Runden wieder vom zehnten Platz zurück kämpfen. Als Siebenter fightete ich zuletzt noch mit den beiden Deutschen Dennis Marschall und Christoph Hofbauer um den fünften Platz, was aber nicht mehr ganz gelang. Sonst war ich mit meiner Pace im Rennen zufrieden.“

Diese Einschätzung teilte auch Max Hofers Drivers Coach Roland Dorfner: „Trotz des Handicaps mit der verstellten Spur konnten wir den Abstand auf die Spitze um rund vier Zehntel pro Runde verringern, da muss man schon zufrieden sein.“ Der Sieg im Rennen ging an den Finnen Joonas Lappalainen, der nach 13 Runden im Ziel 11,6 Sekunden vor Hofer lag.

Rennen 2 als 14. und letzter Lauf:

Dieses Rennen hätte in Hockenheim am Sonntag schon um 09,00 Uhr früh gestartet werden sollen, wurde aber auf Grund von heftigem Nebel erst am Abend um 17,30 Uhr angesetzt. Diesmal startete Max Hofer als Sechster, hatte einen guten Beginn der aber durch eine Safetycar Phase etwas gebremst wurde. Ab der 3. Runde entwickelte sich dann zwischen dem Finnen Emil Lindholm, Max Hofer und dem Deutschen Christoph Hofbauer ein erbitterter Dreikampf der nicht nur die Zuschauer und die Medienvertreter, sondern auch die Offiziellen Vertreter von Audi beindruckte. Dazu Max Hofer: „Dieser Fight hat unendlich Spaß gemacht. Wir haben bis zur elften Runde immer wieder die Positionen gewechselt, dann konnte ich durch die besseren Reifen und einem sehr gut funktionierenden Auto noch meine beiden Mitbewerber überholen und den sechsten Platz sicherstellen. Mit meinem ersten Jahr kann ich zufrieden sein, schade dass die Saison schon vorbei ist.“

Positive Worte kamen auch wieder vom Drivers Coach Roland Dorfner: „Mich hat die Cleverness und die kämpferische Leistung und sein gekonnter Umgang mit den Reifen, von Max sehr beeindruckt. Dies haben auch die Audi Leute nach dem Rennen so gesehen und gemeint, der Rookie müsse unbedingt im nächsten Jahr wieder dabei sein, um das vorhandene Potential voll auszuschöpfen.“

Dies tat auch der Finne Joonas Lappalainen, der sich in seinem zweiten Cup-Jahr heuer den Titel vor dem Deutschen Dennis Marschall holte.

Lob gab es auch von Sepp Haider, einem Landsmann von Max Hofer. Der frühere Weltklasse Rallyepilot aus Salzburg, jetzt in den Diensten von Audi als Coach im TT-Cup, assistierte dem Perchtoldsdorfer gute Voraussetzungen: „ Der Bursche gefällt mir. Er hat was man als Rennfahrer unbedingt braucht, einen Grundspeed, mit dem er sich weiter positiv entwickeln kann.“

Quelle: Sportpressedienst