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Blancpain GT Series Endurance Cup: GRT Grasser Racing behält Teamführung

Sportwagen

Pech für Norbert Siedler & Co © Rudolf BeranekPech für Norbert Siedler & Co © Rudolf Beranek

Andrea Caldarelli, Christian Engelhart, Mirko Bortolotti retten für das steirische Grasser Racing Team mit Platz 13 wertvolle Punkte für die Blancpain GT Series.

Nicht so gut verlief es für das Schwesternauto mit Norbert Siedler, Ezequiel Perez Companc und Raffaele Giammaria. Schon im Qualifying schaltete sich der Motor seines Lamborghini Huracán GT3 immer wieder aus, sodass der Tiroler und seine Teamkollegen aus dem Hinterfeld starten mussten. Im Rennen auf dem Circuit Paul Ricard trat das Problem erneut auf und führte zu einer mehrstündigen Reparaturpause.

Ohne Vorankündigung schaltete sich im dritten und entscheidenden Teil des Qualifyings plötzlich der Motor des Lamborghini Huracán GT3 aus. „Ich habe den Hauptschalter einmal betätigt und der Motor lief glücklicherweise sofort wieder“, schilderte der Österreicher. Doch das Problem trat immer wieder auf. „Damit konnte ich keine einzige schnelle Runde fahren“, ärgerte er sich. Die Zeit von Teamkollege Giammaria aus dem zweiten Abschnitt des Qualifyings reichte nur für den 49. Startplatz.

„Das ist eine denkbar schlechte Ausgangslage“, beurteile Norbert Siedler die Situation vor dem sechsstündigen Rennen. „Ich hoffe, dass das Problem bis zum Start gelöst werden kann.“ Doch nach etwas mehr als einer Stunde traten die Aussetzer erneut auf und Startfahrer Ezequiel Perez Companc musste die Boxengasse ansteuern. Nach fast zwei Stunden Reparaturpause ging das Trio vom Grasser Racing Team zwar noch für einige Runden auf die Strecke, wurde aber wegen des Rückstands von 77 Runden aus der Wertung genommen. „Wir konnten dadurch zumindest sichergehen, dass das Team den Fehler gefunden hat. Die Ursache war ein Defekt innerhalb des Kabelbaums“, erklärte der Routinier enttäuscht.

Die Grasser Mannschaft führt trotzdem weiter in der Teamwertung mit 12 Punkten Vorspung auf das Team von Bentley Team M-Sport.

Nicht besser erging es Dominik Baumann, Fabian Schiller und Edward Sandström im Mercedes-AMG GT3. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen zeigte der amtierende Meister der Blancpain GT Series vor allem im Rennen eine beeindruckende Pace.

Bei hochsommerlich-heißen Temperaturen hatten die Piloten von der ersten Session an mit extremer Hitze im Cockpit zu kämpfen. Doch Baumann und seine Teamkollegen bewahrten kühlen Kopf und schafften sich im Qualifying eine gute Ausgangslage für das Rennen Samstagabend. Diese nutzte Baumann, der beim ersten Stint hinter dem Steuer saß. Bis zum Fahrerwechsel machte Baumann zwölf Positionen gut und übergab das Auto auf Platz fünf an seinen Teamkollegen Schiller. Gegen Ende des zweiten Stints bremste ein technisches Problem den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer #85 allerdings aus. Schiller rettete den Boliden an die Box, doch das Rennen war damit vorzeitig beendet.

Bester Österreicher wurde der Tiroler Clemens Schmid. Gemeinsam mit seinen Partnern Filipe Albuquerque, Filip Salaquarda erreichte er im Audi R8LMS den siebenten Rang.

Christian Klien, Marco Seefried, Jonathan Hirschi erreichten im Emil Frey Jaguar GT3 den 34. Rang.