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DTM: Österreicher-Trio im holländischen Assen in den Punkten

Tourenwagen

AssenRegenstart für das DTM Feld in Assen © DTM

BMW-Pilot Sheldon van der Linde sorgte für den ersten DTM-Erfolg eines Südafrikaners beim zweiten DTM Lauf in Assen. Habsburg, Eng und Auer in den Punkten

Nachdem das Qualifying noch bei trockenen Bedingungen über die Bühne gegangen war, gingen kurz darauf heftige Regengüsse auf den TT Circuit in Assen nieder, die den Kurs komplett unter Wasser setzten – Regenreifen waren also für alle Piloten die Wahl.

Aufgrund der Witterungsverhältnisse hatte die Rennleitung sich für zwei Einführungsrunden hinter dem Safety Car entschieden. Pole-Mann René Rast fehlte beim stehenden Start auf dem feuchten Asphalt der nötige Grip, um vorn zu bleiben. Das gelang Loïc Duval deutlich besser, der sich direkt die Führung schnappte. Auch Robin Frijns schlüpfte mit durch und eroberte Rang zwei.

Ferdinand Habsburg startete von Position 7, Philipp Eng von 13. Lucas Auer musste wegen Streichung der Qulifyingzeit aus der Boxengasse starten. Sowohl Habsburg als auch Eng konnten sich nach dem Start verbessern. Der Wiener lag nach dem Start auf dem vierten Rang, Eng auf dem 11.

Früher Stopp und „Zwischengas“ als Schlüssel zum Sieg

An der Spitze wurde es jedoch bald eng für Duval. Zuerst zog Robin Frijns vorbei, im Anschluss wurde der Franzose auch von Rast, Müller und Timo Glock kassiert.

Letzterer, von Rang acht gestartet, kam mit seinem BMW M4 DTM in der Nässe sehr gut zurecht. Während Frijns seinen Vorsprung ausbauen konnte, fiel Duval weiter zurück. Van der Lindes RBM-Mannschaft setzte auf einen frühen Stop, um frische Regenreifen aufzuziehen.

Das erwies sich später als der Schlüssel zum Sieg, denn die Audi-Konkurrenz um Frijns, Müller und Rast absolvierte ihre Pflichtstopps deutlich später. In der Zwischenzeit gab van der Linde ordentlich Gas, so dass er knapp vor Frijns bleiben konnte, als dieser zurück auf die Strecke kam.

Scherers Unfall sorgt für Rennabbruch

Einen Schreckmoment gab es als Rookie Fabio Scherer in der schnellen Ramshoek einen heftigen Abflug hatte. Dessen WRT-Team hatte Slicks aufgezogen – ein Risiko, dass sich bei den Bedingungen als zu hoch erweisen sollte.

Zahlreiche Trümmerteile auf der Fahrbahn und eine beschädigte Reifenbarriere führten zum Rennabbruch. Scherer stieg unverletzt aus seinem Audi A4 DTM aus, aber das Rennen war für den jungen Schweizer gelaufen.

An der Spitze machte Van der Linde beim rollenden Restart alles richtig und verteidigte seine Führung souverän bis ins Ziel. Frijns und Müller versuchten alles, konnten dem BMW-Fahrer im wieder einsetzenden Regen aber nicht mehr gefährlich werden. Dessen Sieg geht als der erste eines Südafrikaners in die DTM-Historie ein.

Österreicher – Trio in den Punkten

Nach einer starken Leistungen kamen alle drei heimischen Piloten in die Punkteränge. Ferdinand Habsburg landete auf dem siebenten, Philipp Eng holte Rang neun, Lucas Auer holte nach Aufholjagd noch den letzten Punkt auf Rang zehn.

Quelle: DTM/Redaktion