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ELMS: Klaus Bachler und Ferdinand Habsburg-Lothringen in Gastserien am Start

Motorsport allgemein

ELMS auf dem Red Bull Ring © Rudolf BeranekELMS auf dem Red Bull Ring © Rudolf Beranek

111 Piloten kämpfen bei den „Vier Stunden vom Red Bull Ring“ in 38 Rennwagen im Rahmen der ELMS um den Sieg.

Wenn die European Le Mans Series – ELMS von 15. Bis 17. Juli zum dritten Mal am Red Bull Ring gastiert, werden die Blicke der heimischen Fans insbesondere auch auf die Partnerserien gerichtet sein.  Denn im GT3 Le Mans Cup lässt es mit Klaus Bachler ein echter Lokalmatador aus dem Murtal krachen. Außerdem wird Ferdinand Habsburg-Lothringen im Eurocup Formula Renault 2.0 bei zwei Heimrennen voll angreifen. Das offene Fahrerlager, ein Pitwalk und eine Autogrammstunde mit Stars wie Fabien Barthez garantieren Motorsport hautnah.

Silverstone – Imola – Spielberg. Die European Le Mans Series ist auf den renommiertesten Rennstrecken des Kontinents zuhause.

Nach Stopps in Silverstone und Imola das dritte von sechs Saisonrennen am Red Bull Ring. Motorsport pur zelebriert die „kleine Schwester“ der „24 Stunden von Le Mans“, fährt nach den gleichen Regeln und begeistert mit einem riesigen Fahrerfeld in drei Klassen – LMP2, LMP3 und LMGTE. Aufgrund der Länge des Rennens teilen sich in fast allen ELMS-Teams drei Piloten ein Cockpit, was für zahlreiche spannende Fahrerwechsel sorgt. 2016 sind rund um den „Stier von Spielberg“ 111 Fahrer aus 22 Nationen mit 38 Rennwagen im Einsatz: 11 Autos in der LMP2-Kategorie, 19 LMP3-Boliden und acht LMGTE-Supersportwagen.Fahrer, die in der ELMS aufzeigen, haben im darauffolgenden Jahr die Chance auf ein Cockpit im 24-Stunden-Klassiker von Le Mans.

Motorsport-Technik vom Feinsten.

LMP 2 © Rudolf Beranek

LMP 2 © Rudolf Beranek

 

 

 

 

 

 

 

Die technologisch hoch entwickelten Boliden der ELMS-Königsklasse LMP2 (Le-Mans-Prototypen 2) haben ein Monocoque aus Karbon und ihre V8-Motoren leisten bis zu 480 PS. Während der zahlreichen Boxenstopps wird auch getankt und eine clevere Taktik ist unerlässlich, um ganz vorne mitfahren zu können. Die Top-Teams passieren sogar nach vier Stunden innerhalb von nur einer Sekunde die Ziellinie. Die Besucher erleben zahlreiche spektakuläre Überholmanöver bei bis zu 300 km/h, Motorsport auf allerhöchstem Niveau bei freiem Eintritt auf allen geöffneten Tribünen und internationale Superstars.

Unter anderen kurbelt der ehemalige Torhüter der französischen Nationalmannschaft und Fußballweltmeister, Fabien Barthez, in der Kategorie LMP2 für das Team Panis Barthez Competition am Lenkrad eines Ligier JS PS Nissan. Wie alle Piloten wird auch er am Sonntag in der Boxengasse Autogramme geben.

Österreicher top-motiviert für die Heimrennen.

Nach seinem Einsatz im Porsche Mobil 1 Supercup am Formel-1-Wochenende 2016 in Spielberg bestreitet der Murtaler Klaus Bachler am Samstag, 16. Juli, sein zweites Heimspiel in diesem Jahr am Red Bull Ring. In einem Porsche 911 GT3 R des niederländischen Teams Mentos Racing geht er gemeinsam mit Egidio Perfetti (NOR) im neu ins Leben gerufenen Michelin GT3 Le Mans Cup (vormals LMGTC-Klasse) an den Start. Der Pilot aus Unzmarkt ist zuversichtlich: „Super, dass ich innerhalb von nur zwei Wochen mein zweites Heimrennen auf dem Red Bull Ring fahren kann. Ich hoffe, dass mir wieder viele Fans die Daumen drücken. Egidio Perfetti ist ein sehr guter Partner. Mit etwas mehr Glück als im Porsche Mobil 1 Supercup, wo mein Rennen nach einem Schlag eines Konkurrenten bereits in der ersten Kurve vorbei war, können wir ganz vorne mitmischen.“

Mit Ferdinand Habsburg-Lothringen hält am kommenden Rennwochenende ein zweiter Österreicher die Nationalflagge hoch. Im Eurocup Formula Renault 2.0 fährt er für das britische Team Fortec Motorsports und schickt vor seinem ersten von zwei Heim-Auftritten 2016 voraus: „Es freut mich sehr, heuer gleich zwei Heimrennen am Red Bull Ring zu bestreiten. Ich werde in Spielberg mein Bestes geben, sowohl in der Formel Renault 2 Liter, als auch im September in der Euro F3 Open. Nach sieben Podiumsplatzierungen in Folge, meinen ersten Pole Positions und Siegen in einem Formelauto, liege ich zurzeit in Eurocup Formula Renault 2.0 auf Platz 9 und in der Euro F3 Open auf Platz 2. Das Highlight war sicher die Pole in Monaco und das Podium in der Fürstenloge im Umfeld der F1. Zu Hause zu fahren bedeutet mir sehr viel und der Red Bull Ring ist ein besonderes Stück Heimat für mich. Es macht mich auch stolz, hier als Österreicher am Start zu stehen. Das motiviert mich doppelt und wenn ich mir vorstelle, mein Heimrennen zu gewinnen, ist das ein sehr starkes Gefühl. Ich möchte all jenen, die den Red Bull Ring ermöglicht haben, meinen Sponsoren, meiner Familie und allen Motorsport-Fans in Österreich mit packendem Racing etwas zurückgeben.“

Quelle: Projekt Spielberg