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ADAC Formel 4: Mick Schumacher feiert zweiten Saisonsieg

Motorsport allgemein

Thomas Preining auf dem Podest © ADAC Motorsport - Gruppe CThomas Preining auf dem Podest © ADAC Motorsport - Gruppe C

Thomas Preining fährt auf einen Podestplatz

Mick Schumacher hat im ersten von drei Rennen der ADAC Formel 4 beim Motorsport Festival auf dem Lausitzring seinen zweiten Saisonsieg gefeiert.

Von der Pole Position startend gewann der Sohn des deutschen Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher vor Kami Laliberté und Thomas Preining (17, Österreich, Lechner Racing). Nach einer Kollision in der Startrunde, nach der zehn Fahrer ausschieden, wurde das Rennen für 19 Minuten unterbrochen und anschließend über eine Distanz von zehn Runden fortgesetzt. „Ein bisschen kurz das Rennen – aber natürlich trotzdem toll, das Wochenende mit zwei Pole Positions und einem Sieg zu starten“, sagte Mick Schumacher.

Im ersten Rennen am Samstagmittag kam es bereits in der ersten Runde zu Kontakten zwischen mehreren Fahrzeugen im Mittelfeld, bei der folgenden Kollision schieden zehn Fahrer aus. Nach 19 minütiger Unterbrechung erfolgte bei rund elf Minuten verbleibender Renndauer der Neustart hinter dem Safety Car.

Nach dem Restart setzte sich Schumacher rasch um einige Meter ab und behauptete seine Spitzenposition. Auch Laliberté, der erstmals in diesem Jahr aufs Podium fuhr, hielt Rang zwei. Hinter ihm setzte Preining auf der Geraden zum Überholmanöver gegen Jannes Fittje an und überflügelte den von der ADAC Stiftung Sport geförderten Piloten wenige Runden vor Schluss.

Fittje wurde Vierter vor dem besten Rookie Felipe Drugovich und dem Gesamtführenden Joey Mawson. Mit Juri Vips folgte ein weiterer Rookie auf Platz sieben vor Kim-Luis Schramm, Mike David Ortmann und Leonard Hoogenboom.

Thomas Preining (Dritter, Lechner Racing): „Ich bin natürlich sehr zufrieden, weil wir am Sachsenring ein richtig schweres Wochenende hatten. Jetzt so zurückzukommen, ist natürlich gut. Nach dem Restart lief das Rennen sehr gut, ich konnte mich auf Platz drei zurückkämpfen und auch auf Platz zwei aufschließen. Aber ein Überholmanöver wäre zu riskant gewesen. Deswegen musste ich Druck machen und auf einen Fehler warten. Aber Kami hat keinen gemacht, er ist wirklich gut gefahren.“

Im 2. Rennen landete Thomas Preining auf den siebenten Rang.

Quelle: ADAC Motorsport