Öffnen
next prev

ADAC GT Masters: Bentley in Front am Red Bull Ring

Sportwagen

Marco Holzer im Bentley Continental © Rudolf BeranekMarco Holzer im Bentley Continental © Rudolf Beranek

Die schnellste Runde beim ersten freien Trainings des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring sicherte sich Seriendebütant Marco Holzer im Bentley Continental vor zwei Teamkollegen.

Der zu Beginn des Jahres auf den Red Bull Ring neu aufgetragene Asphalt zeigte sofort Wirkung: Die Topzeiten waren rund eine Sekunde schneller als die Pole-Position-Zeiten aus dem Vorjahr. In der zweiten Hälfte der einstündigen Session knackte Christian Engelhart (GRT Grasser-Racing-Team) in seinem Lamborghini Huracán als erster Pilot die Marke von 1.29 Minuten. In der Schlussphase trumpfte dann das Bentley Team ABT auf, das sich für die Veranstaltung in Österreich personell neu aufgestellt hatte. Bei seinem ersten Einsatz im ADAC GT Masters fuhr Marco Holzer in 1.28,738 Minuten die schnellste Runde. „Das Auto funktioniert wirklich gut. Die Bestzeit ist natürlich eine prima Sache, aber dafür gibt es noch keine Punkte. Wir müssen jetzt zusehen, dass wir das Set-up im Qualifying genauso gut wie im Training hinbekommen.“, so Holzer, der bei ABT gemeinsam mit Trophy-Titelverteidiger Andreas Weishaupt antritt und ab sofort Guy Smith ersetzt.

Auf den Rängen zwei und drei platzierten sich die beiden weiteren Bentley von Jordan Pepper/ Daniel Abt und Fabian Hamprecht/Christer Jöns. Der Lamborghini von Engelhart und Teamkollege Rolf Ineichen landete auf Rang vier. Nikolaj Rogivue und Nicolai Sylvest platzierten sich im besten AMG-Mercedes auf Rang fünf, gefolgt von Jesse Krohn und BMW-DTM-Pilot António Félix da Costa), der im BMW M6 sein ADAC GT Masters-Debüt gibt. Hinter der siebtplatzierten Corvette C7 von Patrick Assenheimer und Dominik Schwager folgten die beiden Fahrerpaarungen, die aktuell an der Tabellenspitze liegen: die Gesamtzweiten Jules Gounon und Daniel Keilwitz in einer weiteren Corvette sowie die Spitzenreiter Connor De Phillippi und Christopher Mies im besten Audi R8. Florian Stoll und Laurens Vanthoor komplettierten in einem weiteren Audi die Top Ten.

Namhafte „Rookies“

Das ADAC GT Masters begrüßt am Red Bull Ring zwei prominente Serienneulinge: Neben Félix da Costa debütiert ebenso der aktuell Zweite der US-Sportwagenserie IMSA, Eric Curran, in einer Corvette C7. Zum ersten Einsatz in der laufenden Saison kommen Porsche-Werksfahrer Kévin Estre in einem Porsche 911 sowie der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot Karl Wendlinger einem Mercedes Benz SLS AMG.

Beim GRT Grasser-Racing-Team gibt Michele Beretta ebenso seinen ADAC GT Masters-Einstand im Lamborghini Huracán an der Seite von Nicolas Pohler. Weitere Personalwechsel gibt es bei zwei Audi-Teams zu vermelden: YACO-Racing-Stammpilotin Rahel Frey bleibt dem Red Bull Ring wegen einer Terminüberschneidung fern. Neuer Teamkollege von Philip Geipel wird Marc Basseng.

Quelle: ADAC Motorsport