ADAC GT Masters: Klaus Bachler kommt als Führender zu seinem Heimrennen
Klaus Bachler_Christian Engelhardt © ADAC MotorsportNach einem Sieg und einem 4. Platz bei den ersten beiden Saisonrennen führt der 23-jährige Klaus Bachler derzeit die Gesamtwertung des ADAC GT Masters an.
Der Lokalmatador aus Unzmarkt wird bei seinen Heimrennen am Red Bull Ring von 5. bis 7. Juni alles geben, um die Leaderrolle zu verteidigen. Mit der „Liga der Supersportwagen“ erleben die Fans heuer das Heimspiel von zahlreichen österreichischen Piloten.
Motorsport vom Feinsten, spannenden Fahrerwechseln, einem attraktiven Rahmenprogramm, das bietet das ADAC GT Masters vom 5. bis 7. Juni am Red Bull Ring, mit bis zu 650 PS starken Supersportwagen.
Nach dem Auftakt Ende April in Oschersleben führt nicht nur ein Österreicher sondern sogar ein Lokalmatador die Meisterschaft an, der nur wenige Kilometer vom Red Bull Ring zu Hause ist. Der 23-jährige Klaus Bachler aus Unzmarkt freut sich heuer ganz besonders auf die beiden Rennen in Spielberg: „Der Saisonstart war für mein Team Schütz Motorsport,meinen Teamkollegen und mich einfach perfekt. Wir werden unser Bestes geben und möchten zwei spannende Rennen bieten. Dazu hoffe ich natürlich, dass viele Fans an den Red Bull Ring kommen und uns kräftig unterstützen!“ Der Steirer wird mit seinem Partner Christian Engelhart im Porsche 911 GT3 R versuchen, die Führung in der Heimat zu verteidigen oder sogar auszubauen.
Österreicher geben auf der Heimstrecke Gas
Die Zuschauer können neben Klaus Bachler weitere Österreicher bei den Heimrennen anfeuern. Der Tiroler Dominik Baumann kämpft mit seinem Partner Jens Klingmann im BMW Z4 für BMW Sports Trophy Team Schubert am Red Bull Ring um Punkte. Lokalmatador Hari Proczyk, aus St. Margarethen bei Knittelfeld startet in dieser Saison mit seinem eigenen Team HP Racing in einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 mit Partner Andreas Simonsen. Der Audi-Fahrer Daniel Dobitsch aus Südtirol ist mit Teamkollegen Edward Sandström auch heuer wieder mit dabei. Clemens Schmid aus Tirol und Fabian Hamprecht geben mit einem Bentley Continental GT3 von HTP Racing Gas.
Grasser Racing Team hofft auf beim Gastspiel auf einen Podestplatz
Spielberg ist auch das Heimrennen für das Grasser Racing Team aus Knittelfeld. Grasser Racing setzt heuer als,Lamborghini – Kundenwerksteam zwei Lamborghini Huracán GT3 in der Blanpain Endurance Series ein. Praktisch vor der Haustüre geht Grasser Racing mit einem Fahrzeug und dem Fahrerduo Adrian Zaugg und dem Italo/Österreicher Mirko Bortolotti, beide Lamborghini-Werkspiloten, an den Start. Mirko Bortolotti, welcher in Wien aufgewachsen ist und seine ersten Motorsporterfahrungen auf der Kartstrecke bei Bruckt/Leitha gemacht hat ist mit dem Red Bull Ring bestens vertraut. Sowohl in der FIA-Formel 2 Europameisterschaft als auch in der Eurocup Renault Megane Trophy dominierte er am Red Bull Ring bei den beiden Rennen in den letzten Jahren.
ADAC Formel 4 mit prominenten Name
In dieser neuen Nachwuchsklasse kommen Chassis des Herstellers Tatuus mit einem 160 PS leistenden 1,4-Liter-Turbomotoren aus dem Hause Abarth zum Einsatz und ist als Sprungbrett für junge Fahrer nach dem Kartsport in höherklassige Rennserien gedacht.
Prominenteste Teilnehmer sind Mick Schumacher – Sohn des siebenfachen Formel 1 – Weltmeister Michael, Harrison Newey – Sohn des technischen Direktors und Chefdesigner bei Infiniti Red Bull Racing Adrian und Jonathan Cecotto – Sohn der Motorrad- und Tourenwagenlegende Johnny.
Mit Thomas Preining – Sohn des ehemaligen Motorrad-Piloten in der 250 ccm – WM Andreas und Florian Janits stehen auch hier zwei junge heimische Piloten am Start.
KTM X-BOW GTR gibt ein Gastspiel in der GT4 Euro-Series
Der KTM X-Bow GTR wurde für die GT4 Euro-Series entwickelt und wird mit Sascha Halek und Peter Ebner aus dem ZaWoTec Team aus Fürstenfeld an den Start gehen.
Allied Racing aus Bayern geht mit dem Niederösterreicher Dietmar Lackinger und Jan Kasperlik mit einem BMW M3 GT4 an den Start. In der Vergangenheit war das Allied Racing Team im österreichischen Histo-Cup in der BMW 325 Challenge tätig, wo Lackinger sechs Titel holen konnte.
Für die GT4 Euro-Series wurde ein havariertes Fahrzeug aus der VLN – Serie in Deutschland angekauft und neu aufgebaut. Dietmar Lackinger betreute lange Jahre seinen Bruder Wolfgang im Kartsport, in diversen Formel – Serien und beim Einsatz eines BMW M3 in der legendären DTM. Danach wechselte er als Mechaniker in das DTM – Mercedes Team von Zakspeed und konnte dort wertvolle Erfahrung sammeln. Mit technischen Know-how und starker fahrerischen Leistung der beiden sollte das eine oder andere Überraschungsergebnis möglich sein.


