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ADAC GT Masters: Renauer/Ragginger gewinnen erstes Rennen am Lausitzring

Sportwagen

Martin Ragginger © Rudolf BeranekMartin Ragginger © Rudolf Beranek

Das Porsche-Duo Robert Renauer und Martin Ragginger siegen souverän von der Pole-Position.

Robert Renauer und Martin Ragginger haben das erste von zwei Rennen des ADAC GT Masters beim Motorsport Festival auf dem Lausitzring für sich entschieden. Das Duo gewann im Porsche 911 nach einer spannenden Schlussphase mit einem knappen Vorsprung von 0,3 Sekunden. „Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Danke an das ganze Team, der Boxenstopp hat super funktioniert, und Robert ist eine grandiose erste Rennhälfte gefahren“, so Ragginger. Auf die Ränge zwei und drei fuhren Rolf Ineichen /Christian Engelhart (GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán und Patrick Assenheimer / Dominik Schwager in einer Corvette C7.

Renauer setzt sich von der Pole-Position aus ab

Das komplette Feld der 34 Supersportwagen kam nach dem Start unbeschadet durch die erste Kurve des Lausitzrings. Auf den vorderen fünf Positionen gab es keine Veränderungen: Porsche-Pilot Robert Renauer führte vor Patrick Assenheimer in der Corvette C7 und Jesse Krohn im BMW M6. An der Spitze fuhr Renauer in der ersten Rennhälfte einen Vorsprung von knapp fünf Sekunden auf Assenheimer heraus, dahinter übernahm Ineichen Rang drei von BMW-Pilot Krohn.

Nach der Phase der obligatorischen Boxenstopps mit Fahrerwechsel baute Ragginger den Vorsprung des führenden Porsche auf mehr als neun Sekunden aus. Hinter dem Spitzenreiter tauschten Corvette und Lamborghini die Plätze: Durch einen schnelleren Boxenstopp lag Engelhart vor Schwager. Zwei Safety-Car-Phasen nach Kollisionen zwischen Mercedes-Fahrer Luca Ludwig und Audi-Pilotin Rahel Frey sowie Daniel Abt im Bentley und Markus Winkelhock im Audi sorgten noch einmal für Spannung an der Spitze. Bei den beiden Restarts behielt Ragginger die Nerven und fuhr den ersten Porsche-Sieg in dieser Saison nach Hause.

Den zweiten Rang sicherten sich Engelhart und Ineichen, der als nicht-professioneller Pilot die Trophy-Wertung für sich entschied. Assenheimer/Schwager kletterten dank ihres dritten Ranges erstmals in dieser Saison auf das Podium, Assenheimer gewann damit auch die Junior-Wertung für Fahrer unter 25 Jahren. Vierte wurden Jules Gounon und Daniel Keilwitz in einer weiteren Corvette C7 vor dem Lamborghini-Gespann Luca Stolz/Mirko Bortolotti. (GRT Grasser-Racing-Team).

Die Ränge sechs bis acht waren die Belohnung einer starken Aufholjagt von drei Audi-Teams. Connor De Phillippi /Christopher Mies, Christiaan Frankenhout/Christopher Haase und Daniel Dobitsch/Edward Sandström machten innerhalb des einstündigen Rennens mindestens zehn Ränge im Vergleich zu ihren Startplätzen gut.

Die Lamborghini-Paarung Patrick Kujala/Milos Pavlovic sowie Nikolaj Rogivue und Nicolai Sylvest im besten Mercedes-AMG GT3 komplettierten die Top Ten.

Martin Ragginger: Am Ende wurde es noch einmal spannend durch die beiden Safety-Car-Phasen, ein großer Vorsprung wäre mir natürlich lieber gewesen. Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Danke an das ganze Team – der Boxenstopp hat super funktioniert – danke auch an Robert (Renauer), der eine grandiose erste Hälfte gefahren ist, danke an Porsche für ein tolles Auto und danke an den Lausitzring, der uns einfach sehr gut liegt.“

Quelle: ADAC Motorsport