DTM: Lucas Auer siegt beim Auftaktrennen in Oschersleben
Lucas Auer feiert seinen 10. DTM Sieg in Oschersleben © ADAC MotorsportLucas Auer feierte mit seinem neuen Landgraf-Mercedes AMG einen Start-Ziel Sieg. Mirko Bortolotti landete in seinem neuen Team ABT auf Rang neun.
Lucas Auer startete von der Poleposition in das erste Rennen der DTM Saison 2025. Der ursprünglich schnellste in Qualifying Ben Green im Emil Frey Ferrari wurde disqualifiziert, da sein Racer zu leicht war.
Der Tiroler übernahm nach dem Start die Führung vor Jordan Pepper im Grasser – Lamborghini und Thomas Preining im Manthey Porsche.
Mirko Bortolotti lag nach dem Start in seinem neuen Team ABT Sportline mit dem Lamborghini Huracan auf dem 12. Rang.
Nach nur 15 Minuten nach dem Start lag Auer bereits mit rund 2,2 Sekunden Vorsprung unangefochten in Führung.
Nach dem Boxenstopp zur Halbzeit des Rennens übernahm der Landgraf Pilot wieder die Führung vor Pepper und Preining.
Dieser bekam jedoch mächtig Druck Jules Gounon im AMG Mercedes, da dieser schon mit aufgewärmten Reifen unterwegs war.
Lucas Auer zog wieder eindrucksvoll dem Feld davon und bekam erst im Finish Druck von Jordan Pepper der immer größer im Rückspiegel wurde.
Auer feierte in Oschersleben seinen 10. DTM Sieg und nach einer langen Durststrecke den ersten seit Hockenheim 2022.
Auf die Plätze kamen Jordan Pepper im GRT Grasser Lamborghini und Maro Engel im Winward Mercedes AMG. Thomas Preining sah im Manthey EMA Porsche den vierten Rang.
Mirko Bortolotti wurde im ABT Sportsline Lamborghini Huracan neunter.
„Ein top Auftakt in die neue Saison! Der Rennstart lief super, später habe ich beim Überrunden anderer Fahrzeuge allerdings meinen kompletten Vorsprung verloren. Umso glücklicher bin ich, dass die Jungs in der Box beim Reifenwechsel eine richtig starke Leistung abgeliefert haben“, erklärte Auer.
Ergebnis, 1. Meisterschaftslauf, Oschersleben
1. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf)
2. Jordan Pepper (ZA/TGI Team Lamborghini by GRT), +0,641 Sekunden
3. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Winward Racing), +3,885 Sekunden
4. Thomas Preining (A/Manthey EMA), +7,905 Sekunden
5. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +8,325 Sekunden