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DTM: Mehr Rennen, mehr Action auf dem Red Bull Ring in Spielberg

Tourenwagen

Antonio Felix da Costa kommt mit einem Sieg im Gepäck nach Spielberg © Rudolf BeranekAntonio Felix da Costa kommt mit einem Sieg im Gepäck nach Spielberg © Rudolf Beranek

Die DTM nimmt seit dem Rennwochenende im niederländischen Zandvoort vollen Kurs Richtung Österreich.

Die Läufe 9 und 10 werden von 31. Juli bis 2. August am Red Bull Ring in Spielberg in Angriff genommen. Das nächste erstklassige Motorsport-Wochenende im Murtal rund um die populärste internationale Tourenwagenserie verspricht ein Saison-Highlight zu werden. Zusätzlich zum spannenden Kampf um die Tabellenspitze, an dem auch der schwedische Red-Bull-Pilot Mattias Ekström beteiligt ist, werden die Fans mit Lucas Auer einen Österreicher beim Heimrennen anfeuern.

Der Salzburger Philipp Eng kommt als Gesamtführender des Porsche Carrera Cup Deutschland in die Heimat! Nicht zuletzt schnallen drei der besten Skirennfahrer aller Zeiten ausnahmsweise nicht ihre Bretter an, sondern klemmen sich beim Audi Sport TT Cup in Spielberg hinters Lenkrad. Marcel Hirscher, Aksel Lund Svindal und Felix Neureuther geben zur Abwechslung im Sommer vor Publikum Gas!

Am Red Bull Ring wird ein wahres Motorsport-Feuerwerk gezündet, das vor allem die heimischen Fans begeistern wird. Endlich ist mit dem Tiroler Lucas Auer auch wieder ein Österreicher am Start, um in Spielberg seine Heimrennen in der populärsten internationalen Tourenwagen-Serie zu bestreiten. Sein Onkel, der ehemalige Formel 1 Pilot Gerhard Berger, wird es sich nicht nehmen lassen und am Red Bull Ring die Daumen drücken.

Topmotiviert wird in jedem Fall der Portugiese Antonio Felix da Costa sein, der mit seinem ersten DTM-Sieg aus den Niederlanden in die Steiermark aufbricht. Mattias Ekström ist drauf und dran im Murtal Jamie Green (GBR) an der Tabellenspitze abzulösen, für Spannung ist also gesorgt!

Lucas Auer © Rudolf Beranek

Lucas Auer © Rudolf Beranek

 

 

 

 

 

Weitere Siegertypen, die normalerweise auf Schnee zu Bestzeiten rasen, werden am Red Bull Ring in der DTM-Partnerserie Audi Sport TT Cup vor tausenden Zuschauern ermitteln, aus welchem Land der schnellste aktive Skirennfahrer auf Asphalt kommt: Marcel Hirscher vertritt natürlich das rot-weiß-rote Lager, Aksel Lund Svindal geht für Norwegen an den Start und Felix Neureuther schnallt sich für die Nachbarn aus Deutschland ins Cockpit. Der Bayer freut sich bereits: „Der Audi TT Cup ist ganz großer Sport. Marcel, Aksel und ich werden sicherlich viel Spaß haben. Es ist ein extremes Privileg, ein Rennauto am Limit bewegen zu dürfen.“ Marcel Hirscher, der dem Deutschen die kleine Kristallkugel für den Slalom-Gesamtweltcup 2014/15 um nur 23 Punkte vor der Nase weggeschnappt hat, geht motiviert ins Rennen: „Ob der Heimvorteil hilft werden wir sehen. Ich bin jedenfalls gut vorbereitet, doch der Felix ist auch eine Rennmaschine und wird sicher nichts herschenken wollen.“

Marcel Hirscher © Stefan Leitner - Red Bull Content Pool

Marcel Hirscher © Stefan Leitner – Red Bull Content Pool

 

 

 

 

 

 

Weniger Reifen, mehr Zweikämpfe, mehr Überholmanöver.

Auf mehr Action als je zuvor darf sich das DTM-Publikum 2015 deshalb freuen, weil pro Saisonstopp zwei statt einem Rennen ausgetragen werden und Neuerungen im sportlichen und technischen Reglement reichlich Überholmanöver und spektakuläre Zweikämpfe versprechen. Damit der Rennverlauf für die Fans übersichtlicher wird, verzichtet man auf den verpflichtenden Einsatz unterschiedlicher Reifenmischungen. Zudem wurden die Einsatzmöglichkeiten des DRS (Drag Reduction System) erweitert. Das System darf bis zu dreimal pro Runde und Fahrer zum Einsatz kommen (bisher nur einmal) und der Heckflügel kann um 18 statt bisher um 16 Grad abgesenkt werden, was den Luftwiderstand weiter verringert und die Endgeschwindigkeit erhöht.Fans kommen heuer bei der DTM also mindestens doppelt auf ihre Kosten, die Preise für Wochenendtickets sind  nämlich unverändert geblieben.

Österreicher verteidigt Führung im Porsche Carrera Cup Deutschland.

Der zweite von drei „Auslandsaufenthalten“ der populärsten internationalen Tourenwagen-Serie außerhalb Deutschlands wird neben dem Audi Sport TT Cup von den Partnerserien FIA Formel 3 Europameisterschaft und dem Porsche Carrera Cup Deutschland begleitet.

Der Porsche-Spezialist Philipp Eng aus Wals bei Salzburg hatte heuer bereits zwei große Auftritte am Red Bull Ring: Beim ADAC GT Masters und im Porsche Mobil 1 Supercup im Rahmen des F1- Wochenendes 2015 in Spielberg. Beim nächsten Heimrennen wird er nicht nur um den Sieg mitkämpfen sondern versuchen, seine Gesamtführung zu verteidigen. Am Start des Porsche Carrera Cup Deutschland ist mit Christopher Zöchling ein weiterer Österreicher.

Philipp Eng © Rudolf Beranek

Philipp Eng © Rudolf Beranek

 

 

 

 

 

 

Quelle: Projekt-Spielberg