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DTM: Mirko Bortolotti fuhr auf Rang zwei auf dem Lausitzring

Sportwagen, Tourenwagen

LausitzringMirko Bortolotti ist Thomas Preining auf den Fersen © ADAC Motorsport - Gruppe C Photography

Erste Pole-Position, erster DTM-Sieg bei einer Hitzeschlacht jenseits von 30 Grad Celsius für Jack Aitken im Emil Frey Ferrari auf dem Lausitzring.

Der neunte Meisterschaftslauf der DTM auf dem Lausitzring am Samstagmittag begann turbulent. Luca Engstler wurde im Audi R8 LMS GT3 Evo2 ins Kiesbett geschoben, wodurch bereits kurz nach dem Start das Safety-Car auf die Strecke rückte.

Pole-Setter Aitken blieb auch nach dem Re-Start in Runde fünf vor Bortolotti, dem Zweiten des Zeittrainings, in Führung. Dahinter reihten sich Mercedes-AMG-Werksfahrer Lucas Auer, Kelvin van der Linde im Audi R8 LMS GT3 Evo2 und dessen Bruder Sheldon van der Linde im BMW M4 GT3 auf den Plätzen drei bis fünf ein.

Unglücklich lief die Startphase für Tabellenführer Thomas Preining. Der Porsche-Pilot wurde nach einer vermutlichen Kollision mit einer zu harten Strafe belegt und fiel an das Ende des Feldes zurück. Der Linzer konnte am Ende auf dem 15. Platz immerhin noch einen Punkt holen.

Kurz nach Öffnung des Boxenstopp-Fensters wechselte Aitken als einer der ersten Fahrer die Reifen und blieb souverän in Führung. Eine Runde später absolvierte Bortolotti seinen Pflicht-Boxenstopp, wurde aber danach von Kelvin van der Linde, der Auer überholt hatte, hart attackiert.

Der in Wien lebende Italiener konnte die Angriffe abwehren und Platz zwei behaupten. Nach 44 Runden überquerte Aitken mit einem Vorsprung von 2,4 Sekunden vor Bortolotti die Ziellinie.

Kelvin van der Linde sicherte sich den dritten Podiumsrang. Auer sowie der aktuelle DTM-Champion Sheldon van der Linde beendeten den neunten DTM-Meisterschaftslauf als Vierter und Fünfter. Damit lagen fünf verschiedene Hersteller unter den Top-Fünf.

Luca Stolz konnte im Mercedes-AMG GT3 als Sechster drei Plätze gegenüber dem Start gut machen und verwies Audi-Pilot Ricardo Feller auf Rang sieben.

Ebenfalls einen Sprung nach vorn gelang den in Bregenz lebenden René Rast, der bereits dreimal auf dem Lausitzring gewann. Der 36-Jährige steuerte seinen BMW M4 GT3 vom elften auf den achten Rang.

Thierry Vermeulen platzierte den zweiten Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing als Neunter unter die Top-Ten, Marco Wittmann beendete das Hitzerennen auf dem Lausitzring im BMW M4 GT3 von Project 1 auf Platz zehn.
Clemens Schmid kam im Grasser Lamborghini auf Rang 11.

Mirko Bortolotti: „Wir wussten, dass es schwierig wird, den Ferrari auf dem Lausitzring zu schlagen. Jack Aitken hat das Rennen an der Spitze souverän kontrolliert, mit dem zweiten Platz haben wir das Maximale rausgeholt. In den letzten Runden entwickelten sich die hohen Temperaturen im Auto zu einer echten Belastung, das war das bisher heißeste Rennen der Saison.“

Ergebnis, 1. Rennen, Lausitzring

1. Jack Aitken (GB/Emil Frey Racing)
2. Mirko Bortolotti (I/SSR Performance), +2,394 Sekunden
3. Kelvin van der Linde (ZA/Abt Sportsline), +5,272 Sekunden
4. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Winward), +6,973 Sekunden
5. Sheldon van der Linde (ZA/Schubert Motorsport), +7,917 Sekunden