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DTM: Robert Wickens startet aus der Pole-Position auf dem Norisring

Sportwagen, Tourenwagen

Robert Wickens - Pole-Position am Norisring © Rudolf BeranekRobert Wickens - Pole-Position am Norisring © Rudolf Beranek

Robert Wickens hat sich die Pole-Position für das DTM-Rennenauf dem Norisring gesichert.

Im Qualifying für den vierten Saisonlauf fuhr der Kanadier in seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé eine Rundenzeit von 47,883 Sekunden und wird damit zum zweiten Mal in seiner DTM-Karriere von ganz vorn starten. „Ich mag diese Strecke einfach. Wie schon im vergangenen Jahr stehe ich hier auf der Pole-Position. Ich kann Mercedes-Benz nicht genug dafür danken, dass wir auf Platz eins stehen. Das Team hat die Nächte durchgearbeitet, um das möglich zu machen. Für mich ist es ein besonderer Moment, da mein Vater seit langer Zeit erstmals wieder vor Ort ist, um mich zu unterstützen“, sagte der überglückliche 25-Jährige. Markenkollege Paul Di Resta war nur 0,093 Sekunden langsamer und startet neben Wickens aus der ersten Reihe.

Die Speerspitze von Audi im Qualifying bildete der Brite Jamie Green. Der 32-Jährige umrundete bei der Zeitenjagd den 2,3 Kilometer langen Kurs in Nürnberg in 47,995 Sekunden und landete damit auf dem dritten Platz. Der Audi-Pilot holte bereits vier DTM-Siege auf dem Norisring und ist auch für den diesjährigen Lauf voller Zuversicht: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und freue mich auf das Rennen. Wir haben ein starkes Auto, mit dem alles möglich ist. Ich bin gespannt, welches Wetter uns am Sonntag erwartet. Sowohl im Trockenen als auch im Nassen sollten wir stark aufgestellt sein“, erklärte Green.

Tabellenführer Marco Wittmann wird bei seinem Heimspiel auf dem Norisring von der achten Startposition ins Rennen gehen. Dem BMW-Piloten fehlten im letzten Abschnitt des Qualifyings 0,327 Sekunden auf die Zeit von Pole-Setter Robert Wickens. „Das war unser Limit, mehr war einfach nicht drin. Im Gegensatz zur Konkurrenz fehlt uns Top-Speed, was sich natürlich auf den Geraden stark bemerkbar macht. Im Rennen möchte ich gut durch die Startphase kommen und anschließend in die Punkte fahren“, sagte der schnellste Pilot eines BMW M4 DTM.

Enttäuschend lief das Qualifying für den aktuellen DTM-Champion Mike Rockenfeller, der in seinem Audi RS 5 DTM nicht über Platz zwölf hinauskam. Im Titelkampf musste der ärgste Verfolger von Tabellenführer Marco Wittmann somit einen Rückschlag hinnehmen.

FIA Formel 3-EM: Max Verstappen siegt auch auf dem Norisring

Lucas Auer fuhr im ersten Rennen auf das Podest © Rudolf Beranek

Lucas Auer fuhr im ersten Rennen auf das Podest © Rudolf Beranek

Nach seinem Dreifach-Triumph in Spa-Francorchamps setzte der 16-jährige Niederländer Max Verstappen (Van Amersfoort Racing) seine Erfolgsserie auch auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring fort. Der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Jos Verstappen gewann das turbulente 16. Saisonrennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft vor Esteban Ocon (Prema Powerteam) und Lucas Auer (kfzteile24 Mücke Motorsport). Verstappen rückte mit seinem fünften Saisonerfolg auf den zweiten Rang der Gesamtwertung vor, sein Rückstand auf den führenden Lotus F1 Junior Esteban Ocon beträgt nun 106 Punkte.

Das Rennen auf dem Nürnberger Norisring gestaltete sich turbulent. Schon in der ersten Runde kollidierten Mitch Gilbert (Fortec Motorsports) und Antonio Giovinazzi (Jagonya Ayam with Carlin) und zogen eine Kettenreaktion nach sich. Giovinazzi musste danach ebenso zu einem kurzen Service an die Box wie Jules Szymkowiak (Van Amersfoort Racing). Dennis van de Laar (Prema Powerteam) schied aus.

Nach drei Runden erfolgte der Restart und Felix Rosenqvist (kfzteile24 Mücke Motorsport) hielt die Führungsposition vor Esteban Ocon und Tom Blomqvist (Jagonya Ayam with Carlin). Blomqvist ruinierte sich wenig später seinen Frontflügel und holte sich an der Box einen neuen. Auf diese Weise verlor er seinen dritten Rang an Lucas Auer. Als dann auch noch Antonio Fuoco (Prema Powerteam) und Gustavo Menezes (Van Amersfoort Racing) kollidierten, kam das Safety Car zum zweiten Mal auf die Bahn.

Nach dem zweiten Restart holte sich Esteban Ocon die Führungsposition. Doch der Franzose behielt den Spitzenplatz nur kurz, dann zog Max Verstappen an ihm vorbei. Als Tatiana Calderón (Jo Zeller Racing) die Mauer touchierte und Antonio Giovinazzi der einzigen Dame im Feld nicht rechtzeitig ausweichen konnte, folgte die dritte Safety-Car-Phase des Rennens. Kurz vor Rennende sorgte Jordan King (Carlin) für den vierten und letzten Safety-Car-Einsatz, als er seinen Frontflügel auf der Strecke verlor.

Nach 37 Runden gewann Max Verstappen vor Esteban Ocon, Lucas Auer, Nicholas Latifi (Prema Powerteam), Jake Dennis (Carlin), Felix Rosenqvist, Roy Nissany (kfzteile24 Mücke Motorsport), Félix Serrallés (Team West-Tec F3), Sean Gelael (Jagonya Ayam with Carlin) und Tom Blomqvist. Für den Israeli Roy Nissany und den Indonesier Sean Gelael waren es die bisher besten Saisonresultate.

Lucas Auer: „Mein Start war ok, ich konnte meine Position behalten. Nachdem Tom Blomqvist sich einen neuen Frontflügel holen musste, war ich Dritter. Später fand ich mich in einem schönen Duell mit meinem Teamkollegen Felix Rosenqvist wieder, das ich schließlich gewinnen konnte.“

Porsche Carrera Cup Deutschland

Harter Kampf um Rang drei zwischen Christopher Zöchling und Phillip Eng © Rudolf Beranek

Harter Kampf um Rang drei zwischen Christopher Zöchling und Phillip Eng © Rudolf Beranek

Michael Ammermüller siegte vor dem Schweizer Sven Müller und Christopher Zöchling, der sich einen rundenlangen Kampf mit Landsmann Phillip Eng lieferte.