FIA WEC: Audi und Porsche bestätigen Teilnahme in 2016
Audi zieht sich aus der FIA-WEC zurück © Audi AG Audi R18 feiert Weltpremiere in München
Mit dem leistungsstärksten und effizientesten Rennwagen, den Audi je gebaut hat, geht die Marke mit den Vier Ringen in die Motorsport-Saison 2016. Der neue Audi R18 hatte am Samstag beim Audi Sport Finale im Audi Training Center München seine Weltpremiere. In der DTM setzt Audi mit einem unveränderten Fahrerkader auf Kontinuität. Im GT-Sport steht der neue Audi R8 LMS vor seiner ersten vollen Rennsaison. Im Audi Sport TT Cup 2016 gibt es 125 Bewerber für die 20 Startplätze.
Audi Sport hat den Audi R18 für die Saison 2016 grundlegend neu konstruiert. Der LMP1-Rennwagen, der bei den 24 Stunden von Le Mans und in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC startet, verfügt über eine innovative Aerodynamik, steht für die nächste Stufe im Leichtbau und besitzt ein geändertes Hybridsystem mit Lithium-Ionen-Batterien als Energiespeicher sowie einen effizienzoptimierten TDI-Motor.
„Mit unserem neuen Audi R18 setzen wir ein klares Signal: Audi gibt im Motorsport weiter Gas – in Le Mans ganz bewusst mit dem TDI, der erfolgreichsten automobilen Effizienz-Technologie der Welt“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich.
Porsche bestätigt LMP1-Stammfahrer und zwei 919 Hybrid für die WEC 2016
Alle sechs Stammfahrer im Porsche 919 Hybrid starten auch 2016 in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Damit werden sich im dritten Jahr in Folge Timo Bernhard (DE), Brendon Hartley (NZ) und Mark Webber (AUS) am Steuer des einen LMP1-Rennwagen abwechseln, während sich Romain Dumas (FR), Neel Jani (CH) und Marc Lieb (DE) das Schwesterauto teilen.
Fritz Enzinger, Leiter LMP1: „Die Engländer bringen es mit der Empfehlung ‚never change a winning team’ auf den Punkt. Unsere beiden Trios sind nicht nur 2015 brillant gefahren, sondern auch von Anfang an dabei und haben alle maßgeblich zur Entwicklung des Porsche 919 Hybrid beigetragen. Wir sind stolz auf diese sechs Toppiloten und freuen uns sehr, dass sie 2016 geschlossen in der WM und bei den 24 Stunden von Le Mans an Bord sind.“
Teamchef Andreas Seidl: „Wir haben uns im permanenten Dialog mit den Fahrern als Team kontinuierlich verbessert. Das prägt. Wir vertrauen einander und fühlen uns wohl. Ohne die hervorragenden fahrerischen Leistungen, hätte Porsche die sensationelle Erfolgsbilanz 2015 nicht erreichen können. Die spezielle Krönung in Sachen Teamarbeit war, dass im Finale das Trio Bernhard, Hartley, Webber nur deswegen Weltmeister werden konnte, weil sich das Schwesterauto mit Dumas, Jani und Lieb den Sieg erkämpft hat. Das beweist auch, wie wichtig es in dieser WM ist, zwei gleichstarke Fahrer-Crews zu haben. Wir bauen auf diese Stärke und Kontinuität.“
Zudem verständigten sich Porsche und VW-Konzernschwester Audi im Sinne maximaler Kosteneffizienz darauf, beim Saisonhöhepunkt der WEC 2016, den 24 Stunden von Le Mans, mit je zwei statt zuletzt drei LMP1-Rennwagen zu starten.