Öffnen
next prev

FIA WEC: Doppelsieg für Toyota in Silverstone

Sportwagen

Alexander Wurz © Rudolf BeranekAlexander Wurz © Rudolf Beranek

Favorit Audi brachte kein Auto ins Ziel, Porsche feierte ein gelungenes Comeback.
TOYOTA gelang beim Saisonauftakt zur FIA WEC Langstrecken Weltmeisterschaft 2014 in Silverstone beim sechs Stunden Rennen eine überraschender Doppelsieg. Anthony Davidson, Nicolas Lapierre und Sébastien Buemi brachten den Toyota mit der Startnummer 8 bei starken Regenfällen souverän in das Ziel vor den Teamkollegen Alexander Wurz, Stéphane Sarrazin und Kazuki Nakajima.

Beide Audi R18 e-tron quattro fielen durch Unfälle aus

Lucas di Grassi verlor auf der rutschigen Strecke in Runde 28 die Kontrolle über sein Auto und prallte in die Leitplanken. Der Audi-Werksfahrer steuerte noch aus eigener Kraft die Boxen an. Das Audi Sport Team Joest entdeckte allerdings eine Beschädigung am Monocoque und nahm die Nummer „1“ aus dem Rennen.

Als André Lotterer auf der regennassen Strecke in Runde 34 in ein Kiesbett rutschte, verlor die Nummer „2“ bei der Bergung vier Runden. Der Weltmeister von 2012 übergab seinen Rennwagen nach 1:51 Stunden Fahrzeit auf Platz vier liegend an Benoît Tréluyer (F). Als der Regen stärker wurde, erhielt der Franzose die Intermediate-Reifenvariante. Zwölf Runden später rutschte Tréluyer in der schnellen Copse-Kurve von der Strecke und beschädigte die Front seines R18 e-tron quattro zu sehr, um noch die Boxengasse anzusteuern.

Gelungenes Comeback von Porsche

Das Trio Timo Bernhard (Deutschland), Brendon Hartley (Neuseeland) und Mark Webber (Australien) holte mit dem technisch hochkomplexen Le-Mans-Prototypen beim Saisonauftakt im britischen Silverstone den dritten Rang. 24 Minuten vor Ablauf der geplanten sechs Stunden wurde das Rennen wegen starken Regens abgebrochen. Webber fuhr den 919 Hybrid nach 165 Runden auf dem 5,891 Kilometer langen Kurs hinter dem Safety-Car über die Ziellinie. Das Schwesterauto von Romain Dumas (F), Neel Jani (CH) und Marc Lieb fiel nach einer Stunde und 15 Minuten mit einem Defekt aus.

Richard Lietz landete auf dem siebenten Gesamtrang und gewann mit seinen Partnern Marco Holzer und Frédéric Makowiecki die Klasse LMGTE PRO.

Klaus Bachler, Christian Ried und Khaled Al Qubaisi wurden 18. in der Gesamtwertung und landeten auf Platz vier in der Klasse LMGTE AM.

Dominik Kraihamer, Andrea Belicci, Fabio Leimer schieden mit dem Rebellion Lola B12/60 – Toyota bereits nach 24 Runden aus.

Das Rennen musste 24 Minuten vor Ablauf der geplanten sechs Stunden wegen starken Regens abgebrochen werden .