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FIA WEC: Ferdinand Habsburg fährt in Monza auf das Podest

Sportwagen

LMP 2Porsche 911 RSR Richard Lietz/Gianmaria Bruni © Porsche AG

Ferdinand Habsburg wurde mit dem WRT Team zweiter. Pech für Lietz und Bruni.

Bei hohen Temperaturen von über 30 Grad Celsius kamen die Zuschauer, die erstmals nach Ausbruch der Coronavirus-Pandemie wieder in begrenzter Anzahl ein Rennen der FIA WEC vor Ort verfolgen durften, mehrfach ins Schwitzen. Dafür verantwortlich waren nicht nur die hohen Werte auf dem Thermometer, sondern vielmehr ein äußerst spannender und enger Wettbewerb.

Beim letzten Rennen vor dem 24 Std Klassiker in Le Mans fuhren Ferdinand Habsburg/Robin Frijns/Charles Milesi im WRT Oreca 07 – Gibson auf den fünften Gesamtrang und belegten Rang zwei in der Klasse LMP 2. Der Sieg ging an United Autosports USA mit Philip Hanson/Fabio Scherer/Filipe Albuquerque.

Die Klasse LMP 1 gewann das Toyota Hypercar mit Mike Conway/Kamui Kobayashi/Jose Maria Lopez.

Gianmaria Bruni unschuldig in Kollision verwickelt

Gianmaria Bruni/Richard Lietz hatten mehrfach nicht das notwendige Glück im spannenden Wettbewerb. Gianmaria Bruni zeigte in der Frühphase ein starkes Tempo, konnte jedoch kurz vor dem Ende seines zweiten Stints einem sich drehenden GTE-AM-Auto nicht ausweichen. Der 911 RSR des Italieners erlitt bei der Kollision leichte Schäden an der Front, dennoch konnten sich Bruni und Richard Lietz im weiteren Verlauf gegen den zweiten Ferrari behaupten und am Ende einen wichtigen Podestplatz einfahren.

Richard Lietz: „Es war ein schwieriges Wochenende für uns und vor allem für einige Mitglieder unseres Einsatzteams Manthey, die in der Heimat von der Flutkatastrophe betroffen sind. Wir mussten aufgrund dessen unsere Boxencrew etwas umstellen. An dieser Stelle herzlichen Dank an die gesamte Mannschaft, die an diesem Wochenende unter schwierigsten Bedingungen gearbeitet hat.“

Der vierte Saisonlauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft FIA WEC ist das Highlight des Jahres: die 24 Stunden von Le Mans am 21./22. August. Eine Woche vor dem Start der 89. Auflage des Langstrecken-Klassikers findet der offizielle Testtag auf dem 13,626 Kilometer Circuit des 24 Heures du Mans statt.

Quelle: Porsche Motorsport/Redaktion