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FIA WEC: Porsche dominiert das Qualifying in Spa-Francorchamps

Sportwagen

Pole Position für Timo Bernhard im Porsche © Rudolf BeranekPole Position für Timo Bernhard im Porsche © Rudolf Beranek

Mit den Plätzen eins, zwei und drei dominierte Porsche das Qualifying zum zweiten Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC im belgischen Spa-Francorchamps.
Brendon Hartley und Timo Bernhard holten mit dem 919 Hybrid die insgesamt sechste Poleposition für den Le-Mans-Prototypen seit der Rückkehr von Porsche in die Topliga der WEC. Zudem ist es in der laufenden Saison die zweite Poleposition in Folge für den Hybrid-Rennwagen mit der Startnummer 17. Das Abschneiden der Schwesterautos unterstrich die Leistungsfähigkeit der zweiten Generation des 919: Die LMP1-Neulinge Nico Hülkenberg und Nick Tandy qualifizierten den Wagen mit der Nummer 19 für den zweiten Startplatz zum Sechsstundenrennen. Neel Jani und Marc Lieb krönten den Auftritt für die Zuffenhausener mit Rang drei für die Startnummer 18.

In der WEC zählt die Durchschnittszeit der jeweils schnellsten Runde zweier Fahrer für die Startaufstellung. Bernhard/Hartley erzielten einen Durchschnitt von 1.54,767 Minuten. Diese Fabelzeit liegt um knapp sechseinhalb Sekunden unter jener, mit der Neel Jani und Marc Lieb im Vorjahr an gleicher Stelle auf die Poleposition (2.01,198 Minuten) fuhren und ist LMP1-Rekord in Spa. Im Rennen komplettiert Mark Webber (Australien) die Besetzung des Autos.

Für Hülkenberg/Tandy blieb die Uhr bei durchschnittlich 1.55,025 Minuten stehen. Ihr dritter Mann im Rennen ist der Neuseeländer Earl Bamber. Jani/Lieb qualifizierten sich in 1.55,284 Minuten und wechseln sich am Samstag wie gewohnt mit Romain Dumas (Frankreich) ab.

Auf den Plätzen folgten die beiden Audi R18 e-tron quattro mit Marcel Fässler/André Lotterer/Benoit Tréluyer bzw. Lucas Di Grassi/Loic Duval/Oliver Jarvis.

Toyota Racing kam über die Plätze sechs und sieben nicht hinaus. Anthony Davidson/Sébastien Buemi/KazuNakajima stellten den TS040-Hybrid auf sechs, Alex Wurz/stéphane Sarrazin/Mike Conway landeten auf sieben.

Dahinter das Team by Kolles mit Christian Klien/Simon Trummer/Vitantonio Liuzzi mit einem satten Rückstand von 9,286 Sekunden.

Die LMP 2 Wertung entschied das Team von G-Drive Racing mit Roman Rusinov/Julien Canal und Sam Bird für sich.
In der LMGTEPro Klasse war Aston Martin am schnellsten mit AlexMacDowall/Fernando Rees/Richie Stanaway vor dem Team von AF Corse mit Gianmaria Bruni/Toni Vilander im Ferrari F458 Italia. Richard Lietz/Frédéric Makowiecki fanden sich am letzten Platz in dieser Klasse und im Gesamtklassement nur auf Rang 25.

Richard Lietz: „Meine Runde war gut. Ich habe ein Auto überholen müssen und dadurch etwas Zeit verloren. Bei einem Sechsstundenrennen ist das aber nicht weiter schlimm. Wir haben heute so wenige Runden wie möglich auf den Reifensatz gefahren, denn den brauchen wir noch fürs Rennen.“

Besser erging es Mathias Lauda mit seinen Partnern Pedro Lamy und Paul Dalla Lana die mit dem Aston Martin Vantage V8 in der Klasse LMGTEAm die schnellste Zeit erzielten. Klaus Bachler/Khaled Al Qubaisi/Christian Ried landeten auf Rang drei in dieser Klasse.