FIA WEC: Porsche siegt auch in Texas
Richard Lietz - Porsche 911 RSR © Porsche AG Nach den Doppelsiegen beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans sowie auf dem Nürburgring holte Porsche auch in Austin/USA den Gesamtsieg.
Porsche hat beim fünften von acht WM-Läufen den dritten Saisonsieg mit dem Porsche 919 Hybrid geholt. Am Samstag siegten auf der Formel-1-Rennstrecke in der texanischen Metropole Austin die Fahrer Timo Bernhard (Deutschland), Brendon Hartley (Neuseeland) und Mark Webber (Australien).
Richard Lietz siegt in der Klasse GTE-Pro
Einen Doppelsieg feierte Porsche bei den seriennahen GT-Fahrzeugen. Mit dem Porsche 911 RSR siegten Richard Lietz und Michael Christensen vor ihren französischen Teamkollegen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet.
Audi bleibt weiterhin an der Spitze
Auch von einem Untersteuern ihres Audi R18 e-tron quattro ließen sich Fässler/Lotterer/Tréluyer nicht irritieren und erreichten nach sechs harten Rennstunden Platz zwei. Damit ist ihre Punktzahl in der Fahrerwertung auf 113 angewachsen – somit bleiben zehn Zähler Vorsprung vor den Porsche-Piloten Timo Bernhard/Brendon Hartley/Mark Webber, den Siegern von Austin.
Lucas di Grassi/Loïc Duval/Oliver Jarvis (BR/F/GB) hatten sich im zweiten Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer „8“ als Dritte die bessere Startposition innerhalb der Audi-Mannschaft gesichert. Im Rennen wahrte das Fahrertrio bis zur 99. Runde Position drei, als eine Sportstrafe die Mannschaft zurückwarf. Die Rennleitung verhängte eine einminütige Stop-and-Go-Strafe, nachdem einem Mechaniker ein Rad auf den Boden gefallen war – ein extrem seltener Fehler. Danach kämpften sich di Grassi/Duval/Jarvis wieder vor und freuten sich im Ziel über ihr erstes Podiumsergebnis des Jahres.
Toyota landete auf Rang vier
Anthony Davidson/ Sébastien Buemi/Kazuki Nakajima landeten mit zwei Runden Rückstand auf den Sieger auf Rang vier. Alexander Wurz, Stéphane Sarrazin, Mike Conway schieden bereits nach rund 3 Stunden mit ihrem Toyota TS 040 – Hybrid aus.
Dominik Kraihamer/Alexandre Imperatori/Daniel Abt kamen mit dem Rebellion R-One – AER in der Klasse LMP1 auf Rang sieben und wurden in der Gesamtwertung 28.
Mathias Lauda/Paul Dalla Lana/Pedro Lamy erreichten mit dem Aston Martin Vantage V8 Rang fünf und landeten in der Gesamtwertung auf dem 25. Rang.
Ergebnis – 6 Stunden von Austin – Texas:
1. Bernhard/Hartley/Webber (Porsche) 185 Runden
2. Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi R18 e-tron quattro) +1.06,840 Min.
3. di Grassi/Duval/Jarvis (Audi R18 e-tron quattro) –1 Rd.
4. Buemi/Davidson/Nakajima (Toyota) –2 Rd.
5. Bird/Canal/Rusinov (Ligier) –15 Rd.
6. Bradley/Howson/Lapierre (Oreca) –15 Rd.
7. Derani/Gonzalez/Yacaman (Ligier) –16 Rd.
8. Kaffer/Trummer (CLM) –16 Rd.
9. Dalziel/Heinemeier Hansson/Sharp (Ligier) –16 Rd.
World Endurance Cup für GT-Fahrer:
1. Richard Lietz, Porsche, 98 Punkte
2. Davide Rigon, James Calado, Ferrari, 87
3. Michael Christensen, Porsche, 80
4. Gianmaria Bruni, Toni Vilander, Ferrari, 68,5
5. Alex MacDowall, Fernando Rees,Richie Stanaway, Aston Martin, 62
6. Alexey Basov, Andrea Bertolini, Victor Shaytar, Ferrari, 62
7. Frédéric Makowiecki, Porsche, 60
FIA Endurance Trophy für GTE-Pro-Teams:
1. Porsche Team Manthey, #91 Porsche, 107 Punkte
2. AF Corse, #71 Ferrari, 101
3. AF Corse, #51 Ferrari, 86