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FIA WEC: Qualifikationskrimi in Spa geht an Porsche

Sportwagen

Poleposition für den Porsche 919 Hybrid - © Rudolf BeranekPoleposition für den Porsche 919 Hybrid - © Rudolf Beranek

Jani und Lieb stellen den Porsche 919 Hybrid für das FIA WEC 6-Stundenrennen auf die Poleposition.

Beim ersten freien Training herrschte typisches Ardennenwetter mit tief hängenden Wolken und zeitweise ergiebigen Regenschauern. Der Audi R18 e-tron quattro mit L. Di Grassi/L. Duval/T. Kristensen markierten die Bestzeit vor den beiden Toyota TS – 040 Hybrid mit A. Wurz/S. Sarrazin/K. Nakajima und A. Davidson/N. Lapierre/S. Buemi.

Das zweite freie Training konnte bei trockenen Bedingungen der Porsche 919 Hybrid mit R. Dumas/N. Jani/M. Lieb für sich entscheiden vor Davidson/Lapierre/Buemi und dem Audi R 18 e-tron quattro mit M. Fässler/A. Lotterer/B. Tréluyer.

Zu Beginn des Qualifyings bei nur 8 Grad und nasser Strecke drehte S. Buemi mit dem Toyota TS – 040 Hybrid die erste, schnellste Runde, vor B. Hartley im Porsche 919 Hybrid und A. Lotterer im Audi R 18 e-tron quattro. Zur Halbzeit dominierten beide Toyota mit S. Buemi und K. Nakajima. 10 Minuten vor Ende des Qualifyings wechselte die Führung zwischen Fässler, Nakajima und Davidson. Danach kamen die Porsche auf Touren. N. Jani und T. Bernhard setzten sich auf zwei und drei. Danach wechselte Toyota zurück von Davidson auf Buemi der sich kurzfristig auf den ersten Rang setzte. Diesen holte sich jedoch in der letzten Runde Marc Lieb in Porsche 919 Hybrid vor S. Buemi im Toyota TS – 040 Hybrid und A. Lotterer – Audi R 18 e-tron quattro. Alexander Wurz startet morgen mit seinem Toyota von Startplatz 4.

Schwarzer Tag für den neuen Rebellion LMP1

Der neue Rebellion, welcher gemeinsam mit Oreca und Toyota entwickelt und zu seinem ersten Einsatz kam, kämpfte den ganzen Tag mit Problemen an der Elektrik und konnte nur einige Runden absolvieren. Damit kam Dominik Kraihamer nicht zum Einsatz. Jeweils Platz eins belegten die Ferrari AF Corse in der Klasse GT Pro mit G. Bruni/T. Vilander und bei den GT-AM mit L. Perez-Companac/M. Cioci/M. Venturi. Klaus Bachler landete mit Christian Ried im Porsche 911 RSR in der GT-Wertung auf Rang 10 und bei den GT-AM auf Rang 4.