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FIA WEC: Toyota Doppelsieg beim Heimrennen in Fuji

Sportwagen

Sieg für Sebastien Buemi und Anthony Davidson beim Heimrennen © RudolfSieg für Sebastien Buemi und Anthony Davidson beim Heimrennen © Rudolf Beranek

Sebastien Buemi und Anthony Davidson siegten mit dem Toyota TS040 HYBRID

Toyota blieb beim Heimrennen dank eines Doppelsieges beim 6-Stunden-Rennen von Fuji, dem fünften Lauf zur FIA WEC Langstrecken Weltmeisterschaft, auch beim dritten Auftritt vor heimischem Publikum ungeschlagen.

Den dritten Sieg in Folge bei dieser Veranstaltung bescherte diesmal der TS040 HYBRID #8 mit Anthony Davidson und Sébastien Buemi am Steuer, die damit ihre Führung in der WM-Fahrer-Wertung ausbauten. Am Ende eines perfekten Renn-Sonntages komplettierte die #7, in den beiden vorangegangenen Jahren hier in Fuji siegreich, den Doppelsieg mit Alex Wurz, Stéphane Sarrazin und Kazuki Nakajima am Steuer. Beide Autos beendeten das Rennen mit Rundenvorsprung auf die Konkurrenz, was TOYOTA die Führung in der WM-Konstrukteurs-Wertung einbrachte. Der dritte Saisonsieg hievte das Team mit 8 Punkte Vorsprung auf Audi an die Spitze.

Porsche feierte mit Rang drei den zweiten Podestplatz in der laufenden Saison für den Porsche 919 Hybrid. Der fünfte Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC war ein hochklassiges Rennen auf trockener Strecke. Das Fahrertrio der Startnummer 20, Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber, freute sich über Platz drei. Obendrein fuhr Mark Webber in 1.27,759 Minuten (Runde 12) die schnellste Rennrunde auf dem 4,563 Kilometer langen Fuji Speedway. Der Porsche 919 Hybrid Nummer 14 von Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb kam auf Rang vier ins Ziel.

Audi bleibt in Schlagdistanz zur Spitze und hat in Japan 18 Punkte gesammelt. Lucas di Grassi/Loïc Duval/Tom Kristensen konnten sich von Startplatz sechs auf den fünften Rang verbessern. Dazu verhalfen ihnen eine ausgeglichene fahrerische Leistung und ein günstig getakteter dritter Boxenstopp in einer Gelbphase.

Bei der Startnummer 2 hatte sich das Audi Sport Team Joest für eine andere Taktik entschieden. André Lotterer versuchte nach einem fulminanten Rennbeginn, seinen ersten Reifensatz über den ersten Tankstopp hinaus ein zweites Mal zu nutzen. Da die Rundenzeiten aber nicht konstant genug blieben, brach das Team diesen Versuch vorzeitig ab. So kam der Deutsche bereits nach 17 statt 35 Runden erneut an die Box, was ihm jedoch einen zusätzlichen Stopp ersparte. Immer wieder sammelten die Reifen des Hybrid-Sportwagens beim Überrunden den Gummiabrieb anderer Teilnehmer auf, wodurch sich die Rundenzeiten verschlechterten.

Richard Lietz knapp am Podium vorbei

Bei seinem Comeback nach gut sechs Wochen verletzungsbedingter Rennpause verpasste Richard Lietz in Japan nur knapp einen Podiumsplatz. Lietz belegte zusammen mit seinem neuen Teamkollegen Jörg Bergmeister im Porsche 911 RSR den vierten Platz in der besonders hart umkämpften Klasse GTE-Pro.

Richard Lietz: „Es war schön, endlich wieder ein Rennen zu fahren. Auch wenn das Ergebnis natürlich nicht ganz unseren Erwartungen entspricht. Der Reifenverschleiß spielt auf dieser Strecke eine entscheidende Rolle, und damit hatten wir so unsere Probleme. Wir mussten von Anfang an sehr schwer kämpfen, speziell mit der Hinterachse, wo die Reifen extrem abgebaut haben. So gesehen haben wir sicherlich das Beste aus der Situation gemacht. Das Team hat eine gute Leistung gebracht mit perfekten Boxenstopps. Wir hatten auch keine technischen Probleme. Von daher können wir zufrieden sein. Ich hoffe nur, dass wir beim nächsten Rennen in Shanghai etwas mehr Glück haben.“

Top-Ten der 6 Stunden von Japan in Fuji

1. Davidson/Buemi (GB/CH), Toyota TS040 Hybrid, 236 Runden
2. Wurz/Sarrazin/Nakajima (A/F/J), Toyota TS040 Hybrid, – 25,627 s
3. Bernhard/Hartley/Webber (D/NZ/AUS), Porsche 919 Hybrid, – 1 Runde
4. Dumas/Jani/Lieb (F/CH/D), Porsche 919 Hybrid, – 2 Runden
5. Di Grassi/Duval/Kristensen (BRA/F/DK), Audi R18 e-tron quattro, – 2 Runden
6. Fässler/Lotterer/Tréluyer (CH/D/F), Audi R18 e-tron quattro, – 3 Runden

FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, Stand nach 5 von 8 Läufen, Fahrer:

1. Davidson/Buemi (GB/CH), Toyota, 122
2. Lapierre (F), Toyota, 96
3. Lotterer/Tréluyer/Fässler (D/F/CH), Audi, 93
4. Di Grassi/Kristensen (BRA/DK), Audi, 82
5. Wurz/Sarrazin (A/F), Toyota, 61
6. Dumas/Jani/Lieb (F/CH/D), Porsche, 57
7. Nakajima (J), Toyota, 53
8. Prost/Heidfeld/Beche (F/D/CH), Rebellion, 48,5
9. Duval (F), Audi, 46
10. Bernhard/Hartley/Webber (D/NZ/AUS), Porsche, 40,5

Hersteller:
1. Toyota, 183
2. Audi, 175

3. Porsche 109