Formel 3 EM: Esteban Ocon gewinnt erstes Rennen in Moskau
Rang fünf für Lucas Auer im ersten Rennen in Moskau © Rudolf Beranek Mit seinem sechsten Saisonsieg in Moskau meldete Esteban Ocon (Prema Powerteam) sich auf dem Siegerpodest der FIA Formel 3 EM zurück.
Der 17-jährige Lotus-Formel-1-Junior gewann die Premiere der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem 3,931 Kilometer langen Moscow Raceway vor Jordan King (Carlin) und Max Verstappen (Van Amersfoort Racing). Der siegreiche Franzose baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus, er hat nun 84 Zähler mehr auf seinem Punktekonto als der 16-jährige Niederländer Max Verstappen.
Esteban Ocon nutzte seine Pole-Position und blieb nach dem Start Führender. Langsam baute er seinen Vorsprung auf seinen ersten Verfolger des Rennens Jordan King auf bis zu zwei Sekunden aus. Nach 24 Runden wurde Ocon schließlich als Sieger abgewinkt. Jordan King kreuzte die Ziellinie als Zweiter und bestätigte damit seine gute Form, die er bereits mit zwei Podestplätzen auf dem Nürnberger Norisring unter Beweis stellte.
Max Verstappen, der zuvor die letzten sechs Rennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft in Spa-Francorchamps und auf dem Norisring gewonnen hatte, reihte sich nach dem Start als Vierter ein, überholte Tom Blomqvist (Jagonya Ayam with Carlin) aber schon in der zweiten Runde und versuchte in der Folge, seinen Rückstand auf King zu reduzieren. Im Schlepptau hatte er dabei Blomqvist, der den Speed des Niederländers mitgehen konnte. Beide schafften es jedoch bis zum Rennende nicht, Kings zweite Position in Gefahr zu bringen und mussten sich mit den Rängen drei und vier zufrieden geben.
Lucas Auer (kfzteile24 Mücke Motorsport), Antonio Fuoco (Prema Powerteam), Nicholas Latifi (Prema Powerteam), Felix Rosenqvist (kfzteile24 Mücke Motorsport), Félix Serrallés (Team West-Tec F3) und Gustavo Menezes (Van Amersfoort Racing) eroberten die Positionen fünf bis zehn und besserten damit ebenfalls ihr Punktekonto auf.
Esteban Ocon: „Die Schlüssel für den Erfolg waren die Pole-Position und der Start, den ich wirklich sehr gut getroffen habe. Es war vielleicht der beste Start meiner bisherigen Saison. Ich schätze, dass ich meine Reifen in den ersten Runden etwas zu sehr strapaziert habe, denn gegen Ende wurde ich langsamer. Es hat aber trotzdem für den Sieg gereicht.“
Quelle: FIA F3 – Administrator: Rudolf Beranek