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GT4-EM: Fabian Lauda hat Crash in Spa-Francorchamps glimpflich überstanden

Sportwagen

Fabian Lauda © Chris SchotanusFabian Lauda © Chris Schotanus

Fabian Lauda, dem Piloten des Lotus Evora GT4 der Lechner Racing School in der diesjährigen GT4 Europameisterschaft, geht es den Umständen entsprechend gut.

Nach einem 180-km/h-Unfall im zweiten Rennen heute Sonntag wurde der 21-jährige Salzburger sicherheitshalber im Strecken-Krankenhaus von Spa durchgecheckt. Schwere Prellungen und eine Gehirnerschütterung, attestierten die belgischen Ärzte. Dabei hatte das dritten Rennwochenende für den amtierenden GT4-Staatsmeister mit einer Doppel-Pole und Platz zwei im ersten Rennen optimal begonnen.

Alle Höhen und Tiefen eines Rennwochenendes erlebte Fabian Lauda im Rahmen der GT4-Europameisterschaft in Spa-Francorchamps. Nach Bestzeit im Qualifying sowie Rang zwei in der AM-Wertung beim ersten Rennen am Freitag war der Pilot der Lechner Racing School als Pole Setter ins zweite Rennen am Samstag gegangen. Im Duell um den Klassensieg war der junge Salzburger auf dem Weg zu einem weiteren Podestplatz, als das Unglück seinen Lauf nahm: „Ich habe mich gerade mit einem Porsche gematcht, als ich plötzlich von hinten einen Schlag bekam, auf den ich nicht gefasst war“, erinnert sich Fabian an den Unfallhergang. Ausgerechnet im schnellsten Teil der Hochgeschwindigkeits-strecke von Spa-Francorchamps schlug Fabian mit 180 km/h in die Leitplanken ein.

Ausgerechnet der Holländer Bernhard van Oranje, Tabellenführer und Teamkollege von Ricardo van der Ende, hatte Fabian Lauda vor der Blanchimont-Kurve berührt. „Als ich aus dem Spittal gekommen bin, ist er sofort zu mir gekommen und hat sich erkundigt, wie es mir geht. Er war mindestens so geschockt wie ich“, so Fabian, der trotz seines Unfalls noch ein positives Fazit zum Wochenende zog. „Wenn man den Unfall einmal ausblendet, war es ein absolut erfolgreicher Einsatz. Zwei Mal Pole Position und ein weiterer Podestplatz – besser konnte es kaum laufen. Dazu kommt, dass ich noch nie zuvor so viele Positionskämpfe und Überholmanöver hatte. Die Lernkurve geht steil nach oben, allein vom ersten freien Training bis zum Qualifying konnte ich meine Rundenzeit durch ausführliche Daten- und Videoanalyse um fünf Sekunden verbessern. Auf die Erfahrung des Unfalls heute hätte ich natürlich gerne verzichtet, aber da muss ich jetzt durch.“

Fabian Lauda wird sich in Salzburg noch einmal durchchecken lassen, danach wird es daran gehen, den Lotus Evora GT4 der Lechner Racing School für den nächsten Renneinsatz Ende August in Paul Ricard (Frankreich) wieder fit zu bekommen.

Quelle: Drivestyle – Administrator: Rudolf Beranek