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IMSA: Gelungener Auftakt in Daytona für Richard Lietz

Sportwagen

Richard Lietz im neuen Porsche 911 RSR © Porsche AGRichard Lietz im neuen Porsche 911 RSR © Porsche AG

Auf dem Daytona International Speedway in Florida ist Richard Lietz in die Motorsportsaison 2017 gestartet.

Bei den 24 Stunden von Daytona lag er mit seinem neuen 510 PS starken Porsche 911 RSR streckenweise in Führung, doch ein längerer Reparaturstopp in der Schlussphase des Rennens kostete ihn die Chance auf eine Podiumsplatzierung. Mit seinen Teamkollegen Kévin Estre und Laurens Vanthoor belegte er schließlich den sechsten Platz in der Klasse GTLM.

Richard Lietz zum Rennen:

„Für den neuen 911 RSR war das ein tolles Renndebüt. Das Auto hat fast perfekt funktioniert, die ganze Mannschaft hat wieder extrem zuverlässig gearbeitet. Das Rennen war unheimlich intensiv und hart umkämpft. Nach 24 Stunden lagen die ersten sieben Autos innerhalb von zehn Sekunden – die Leistungsdichte in der Klasse GTLM ist unglaublich. Leider mussten wir kurz vor Schluss unplanmäßig an die Box. Das hat uns um ein besseres Ergebnis gebracht. Doch Porsche hat mit dem neuen Auto auf jeden Fall eine gute Basis für den weiteren Saisonverlauf gelegt. Jetzt bin ich gespannt, wie wir uns in Sebring schlagen“

Rennergebnis – Klasse GTLM:

1. Hand/Müller/Bourdais (USA/D/F), Ford GT, 652 Runden
2. Pilet/Werner/Makowiecki (F/D/F), Porsche 911 RSR, 652
3. Fisichella/Calado/Vilander (I/I/SF), Ferrari 488, 652
4. Garcia/Magnussen/Rockenfeller (E/DK/D), Chevrolet Corvette, 652
5. Tincknell/Priaulx/Kanaan (GB/GB/BRA), Ford GT, 652
6. Lietz/Estre/Vanthoor (A/F/B), Porsche 911 RSR, 652
7. Pla/Mücke/Johnson (F/D/USA), Ford GT, 652
8. Auberlen/Sims/Farfus (USA/GB/BRA), BMW M6, 651

In der Klasse GTD kamen Mathias Lauda / Paul Dalla Lana / Pedro Lamy / M. Sorensen im Aston Martin Vantage auf Rang 12, Christian Engelhart / Rolf Ineichen / Ezequiel Perez Companc / Mirko Bortolotti im Lamborghini Huracan des GRT Grasser Racing Team auf Rang 15. Harald Proczyk/ Steve Smith / Matteo Cairoli / Reinhold Renger / Sven Muller landeten im Manthey Porsche 911 GT3R nach nur 61 Runden nach 2:05:13.349 noch auf Rang 26.

Übermütiger Konkurrent reißt Norbert Siedler aus dem Rennen

Norbert Siedler und seine Teamkollegen wurden Opfer eines gescheiterten Überholversuchs der Konkurrenz: In aussichtsreicher Position in den Top-Drei liegend wurde der GTD-Porsche des Tirolers von einem Konkurrenten aus der Prototypen-Klasse abgeräumt. Während Matt McMurry, der zu diesem Zeitpunkt im Fahrzeug saß, unverletzt bliebt, wurde das Auto der Park Place Mannschaft völlig zerstört.