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Lewis Hamilton siegt in Singapur

Formel 1

Lewis Hamilton auf Weltmeisterkurs © Mercedes AMG Petronas F1 TeamLewis Hamilton auf Weltmeisterkurs © Mercedes AMG Petronas F1 Team

Technische Probleme vor dem Start des GP von Singapur am Lenkrad des WM – Führenden Nico Rosberg.

Das Lenkrad wurde zwar getauscht aber der Deutsche kam von seinem Startplatz nicht weg. Auch der Caterham von Kamui Kobayashi gab bereits in der Formationsrunden den Geist auf.

Hamilton entschied den Start für sich vor einen auf Rang zwei heranbrausenden Fernando Alonso. Diese musste eine Abkürzung auf Grund des Tempoüberschusses in der ersten Schikane nehmen um eine eventuelle Kollision mit den beiden Red Bull von Vettel und Ricciardo zu vermeiden. Alonso ließ Vettel auf Rang zwei passieren um einer Strafe zu entgehen. Nach zwei Runden führte unangefochten Hamilton das Feld an vor Vettel, Alonso, Ricciardo und Räikkönen. Rosberg nahm das Rennen trotz elektronischer Probleme mit dem Lenkrad von der Box aus auf und lag vorerst an letzter Stelle.

Bereits in Runde 12 begann die Serie der ersten Boxenstopps zum Reifenwechsel. Man konnte daher davon ausgehen, dass sämtlichen Teams auf einer Dreistoppstrategie unterwegs waren, da bei den meisten Teams wieder auf Supersoftreifen gewechselt wurde. Beim Boxenstopp von Nico Rosberg quittierte das Lenkrad endgültig die Funktion und der Deutsche musste das Rennen beenden.

Die zweite Serie der Boxenstopps wurden bereits in Runde 23. durch Felipe Massa eröffnet.

Zur Halbzeit führte unangefochten Lewis Hamilton vor Fernando Alonso und den beiden Red Bull von Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo. Eine Runde später streifte Sergio Perez im Zweikampf mit Adrian Sutil seinen Fronflügel ab, die herumliegenden Carbonteile erforderten aus Sicherheitsgründen eine Safety Car Phase um die Strecke zu reinigen.

Nach dem Re-Start übernahm Lewis Hamilton wieder das Kommando, vor den beiden Red Bull von Vettel und Ricciardo. Alonso rutschte durch einen Boxenstopp auf Rang vier zurück. Hamilton ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und übernahm dadurch auch die Führung in der Weltmeisterschaft. Deutlich steigern konnte sich Red Bull Racing mit Sebastian Vettel auf dem zweiten und Daniel Ricciardo auf dem dritten Rang. Für Ferrari holte wieder einmal Fernando Alonso die Kastanien aus dem Feuer mit seinem vierte Rang. Williams und Felipe Massa mussten sich in Singapur mit dem fünften Rang begnügen, Valtteri Bottas landete nur an 14. Stelle. Für eine Überraschung sorgte Jean-Eric Vergne im Toro Rosso mit dem sechsten Rang, welcher ihm wahrscheinlich nur bedingt Freude bereitet. Bereits bei einem der nächsten Grand Prix muss er angeblich sein Cockpit räumen und Jungstar Max Verstappen wird dieses übernehmen. Keine einfache Situation für den österreichischen Teamchef Franz Tost.

1. Lewis Hamilton -Mercedes AMG Petronas F1 Team – 2:00:04,795
2. Sebastian Vettel – Infiniti Red Bull Racing – 13,534
3. Daniel Ricciardo – Infiniti Red Bull Racing – 14,273
4. Fernando Alonso – Scuderia Ferrari – 15,389
5. Felipe Massa – Williams Martini Racing – 42,161
6. Jean-Eric Vergne – Scuderia Toro Rosso – 56,801
7. Sergio Perez – Sahara Force India F1 Team – 59,038
8. Kimi Räikkönen – Scuderia Ferrari – 1:00,641
9. Nico Hülkenberg – Sahara Force India F1 Team – 1:01,661
10. Kevin Magnussen – McLaren Mercedes – 1:02,230
11. Valtteri Bottas – Williams Martini Racing – 1:05,065
12. Pastor Maldonado – Lotus F1 Team – 1:06,915
13. Romain Grosjean – Lotus F1 Team – 1:08,029
14. Daniil Kwyat – Scuderia Toro Rosso – 1:12,008
15. Marcus Ericsson – Caterham F1 Team – 1:34,188
16. Jules Bianchi – Marussia F1 Team – 1:34,543
17. Max Chilton – Marussia F1 Team – 1 Runde zurück

Ausgefallen: Kamui Kobayashi, Nico Rosberg, Esteban Gutierrez, Adrian Sutil, Jenson Button.