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Pech für Norbert Siedler am Nürburgring

Sportwagen

Norbert Siedler im Haribo-Mercedes SLS AMG GT3 - Foto: Presse SiedlerNorbert Siedler im Haribo-Mercedes SLS AMG GT3 - Foto: Presse Siedler

So gut waren Norbert Siedler und das Haribo Racing Team in die Generalprobe für das Saisonhighlight am Nürburgring gestartet.

Der Wildschönauer und seine Teamkollegen waren auf dem Weg zu einem absoluten Spitzenresultat beim „DMV 4-Stunden-Rennen“ auf der Nordschleife des Nürburgring, als der Technikteufel zuschlug. Ein Getriebeschaden verhinderte alle Träume von einem Podestplatz.

Der Haribo-Mercedes SLS AMG GT3, den sich Norbert Siedler mit den beiden Nordschleifen-Spezialisten Uwe Alzen und Marco Holzer teilt, war gut ins Rennen gestartet. Startfahrer Alzen rollte von Startplatz 31 aus das Feld von hinten auf und führte den 500 PS starken Flügeltürer mit dem Stern an die Spitze des Feldes. „Wir waren dann konstant unter den Top vier“, lässt Siedler das Renngeschehen Revue passieren. Marco Holzer übernahm das Steuer als Zweiter, doch ein Defekt des Getriebes machte das bis dahin tolle Rennen zunichte. „Schon Uwe (Alzen, Anmerkung) hatte Probleme mit dem Schalten, aber bei Marco (Holzer, Anmerkung) ist es immer schlimmer geworden. Zuerst hakte es nur beim Runterschalten vom dritten auf den zweiten Gang, aber dann ging gar nichts mehr.“

In Runde 14 war schließlich Endstation für das ambitionierte Haribo-Team: „Wir mussten das Auto leider in der Garage abstellen.“ Der 32-jährige Wildschönauer trauerte einem möglichen Spitzenergebnis nach: „Es ist sehr schade, weil wir sehr gut dabei waren. Wir hätten durchaus um den Sieg mitfahren können. Aber so ist eben Motorsport.“

Probleme im Qualifying

Bereits im Qualifying war das Haribo-Team nicht vom Glück verfolgt gewesen: „Es war viel Verkehr, und auch viele Phasen unter Gelb und Doppelgelb haben mich aufgehalten. Und nachdem es zu regnen angefangen hatte, war eine Top-Zeit sowieso nicht mehr möglich“, erzählt der Tiroler. Am Ende blieb Platz 31: „Damit waren wir natürlich nicht zufrieden. Aber wie man im Rennen gesehen hat, haben wir uns davon nicht beirren lassen.“

Vorfreude auf den Saisonhöhepunkt

Der 32-Jährige nahm den bereits zweiten Ausfall des Haribo-Mercedes in der diesjährigen Nordschleifen-Saison mit Humor: „Der Mercedes hat normalerweise eine tolle Standfestigkeit. Hoffen wir, dass wir die Defekte für heuer schon hinter uns haben.“ Der Tiroler denkt dabei vor allem an das Saisonhighlight, das 24-h-Rennen auf der Nordschleife von 14. bis zum 17. Mai: „Da wäre es enorm wichtig, möglichst ohne technische Probleme durchzukommen.“

Änderungen im Rennprogramm von Norbert Siedler

Am kommenden Wochenende wird der Tiroler nicht wie angekündigt den Saisonauftakt des Porsche Carrera Cup Deutschland bestreiten:

„Leider konnte mein Team ZaWotec Racing für das zweite Cockpit keinen geeigneten Fahrer finden, das Team hat sich nach langen Überlegungen deshalb dazu entschieden, 2015 nicht im Porsche Carrera Cup anzutreten. Das ist natürlich schade, aber ich sehe es positiv und kann mich jetzt noch besser auf meine Aufgaben im Haribo-Mercedes und im Rinaldi-Ferrari konzentrieren.

Trotzdem möchte ich mich bei ZaWotec Racing für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken.“ Auch ZaWotec Racing äußerte sich mit Bedauern: „Es tut uns sehr leid für Norbert, gerade in dieser Saison waren wir überzeugt, mit Norbert um die Meisterschaft zu kämpfen. Das Team hat sehr viel mit und durch Norbert gelernt. Norbert wird uns weiterhin bei Tests mit dem KTM GT4 und in der Langstrecke begleiten. Wir wollen uns für die Saison 2014 bei Norbert bedanken und freuen uns auch weiterhin mit ihm zu arbeiten.“

Quelle: Pressemitteilung